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Festivalinfos

Jedes Jahr Anfang September strömen rund 2000 junge und junggebliebene Menschen auf die zentrale Drosteiwiese in Pinneberg. Grund für die überdurchschnittliche Frequentierung der Grünfläche ist das Jahreshighlight der Pinneberger Jugendkulturszene: Das WAKE UP PI Open-Air Festival, das im Jahre 2000 das Licht der Welt erblickte.

Bei der „Umsonst und Draußen“- Tagesveranstaltung ist eines klar: die Förderung von lokalen jungen Musikern steht im Zentrum des Festivals. Es treten nicht nur lokale Newcomerbands auf, sondern auch Bandprojekte von Schulen und Gruppen aus der kommunalen Jugendkulturarbeit bekommen Zeit und Raum, um Bühnenerfahrung zu sammeln und neue Fans zu gewinnen. Den überregionalen Schliff verleihen dem Festival Headliner-Bands, die auch bundesweit über einen gewissen Bekanntheitsgrad verfügen.

Nicht nur nach außen hin versteht sich das Festival als Teil kultureller Jugendarbeit; auch hinter den Kulissen findet eine rege Beteiligung Jugendlicher statt: So haben ehrenamtlich tätige Jugendliche aus der „Eventcrew“ des pinneberger Jugendzentrums, das die Schaltzentrale des Festivals ist, Mitspracherecht bei der Besetzung des Line-Ups am Nachmittag, organisieren und betreuen das Info- und Merchandise-Zelt des Festivals, sind gemeinsam mit der „Technikcrew“ des Jugendzentrums zuständig für die neue, zweite Bühne auf dem Gelände, helfen mit beim Auf- und Abbau der Veranstaltung. Oder sie werden selbst zum Act. Denn auf der großen Bühne bekommen jedes Jahr auch Jugendbands aus dem Proberaum des Jugendzentrums einen festen Platz.

Doch das Festival ist mehr als nur die Anhäufung von Musicacts. Mit viel Mühe und Geschick bauen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit ein Familienfest im Freien auf. Die Atmosphäre, die dabei entsteht, ist Wohlfühlstimmung pur, irgendwo zwischen Stadteilfest, Tag im Park und Open Air Konzert.

So wird das Wake Up Pi jedes Jahr aufs Neue zum schönsten Zeichen dafür, dass die „Jugend von heute“ mehr ist, als so mancher erwartet.

 

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